Archive | May, 2010

Beware !

25 May

Bewahrt Euch vor Eifersucht, dem grüngeaugten Scheusal, das besudelt die Speise, die es nährt. *** Beware of jealousy, the green-eyed monster that befouls the food it is nourished by. (Shakespeare)

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Istanbul

25 May

Istanbul:

Orient und Okzident aber noch so viel mehr… klar: Asien meets Europa, Ost trifft West. Und: Religion mischt sich mit Moderne, die Moschee neben Burger King, Shopping und Beten in einer Reihe. Scheinbar mühe- und problemlos schlendern Frauen in bunten Kopftüchern neben den schicken, modernen Ladies. Wer Tourist ist und wer Einheimischer, verschwimmt. New York meets India meets Paris meets Türkei. Yellow Cabs und Chaos und Hupen und schnörkelige Häuser und Eiscremekünstler. Die Künstler: ziehen das Eis in Strängen auf den Stangen, klappern Melodien in den Eimern, um aufzufallen, schneiden Kebap mit Choreographie, tragen Teppiche nach Farben gestapelt und schleudern Teig wie Frisbees. Das Moderne neben dem Alten. Sesamkringel und Duftmais neben McDonald´s und Starbucks. Selbst beim Fastfood gemütliche Sofas an der Promenade. Manche Blicke wünschen sich mehr Vermummung als ein T-Shirt, andere geben offene Komplimente in meist spärlichem Englisch: „You are very beautiful.“ Shoppingrausch und Andacht: die Lira lässt alles halb so teuer erscheinen und die Girls in Istanbul haben keine Angst vor Glamour. Eine gefährliche Kombination, die meine Kreditkarte in den Shops zum Glühen bringt. In der blauen Moschee muß man die Schuhe ausziehen, das riecht bei tausenden Besuchern pro Tag. Touristen haben eine anderen Eingang als die, die „echt“ zum Beten her kommen. Der Teppich ist dick und weich. Die Betenden von den Schauenden durch einen Zaun getrennt: „Please don´t cross this area.“. Ausübung des Glaubens und Attraktion. Zur Gebetszeit kein Einlaß mehr. Tausende blaue Fliesen an hohen Decken. Zu viele Kameras klicken zu oft, um richtig einzukehren. Gut, dass die Einkehrer durch den Zaun geschützt sind. Der dicke Sultan im Kostüm zwischen Moschee und Palast. Eine Kopftuchreisegruppe. Essen überall auf der Strasse. Der Bosporus durchzogen von Touridampfern, Fähren und Schnellbooten. Die Tram mit riesigem Zahnrad den Berg hochgeschleppt. Die Fahrt nach Asien durch „down town“: Los Angeles lässt grüßen. Spagat zwischen zwei Welten und zwei Kontinenten. Adile Sultan lebte im Prunkpalast mit Blick auf Bosporus und Meer. Und ich lebe mit Über-Service im Interconti: room with a view und mittendrin. Jeder Wunsch von den Augen abgelesen, bevor er die Lippen erreicht und nichts selber machen müssen. Hach, welch netter Ausflug ins Prinzessinen- Dasein… Alles „choc güsel!“ Zum Abschluß Tauben füttern mit Körnen vom alten niedlichen Mann, eine Lira für eine Tasse Weizen und schon sind die Flugratten zahm und umschwirren mich fürs Foto. Ich hab Spaß an der Session und der Alte auch: „Güsel, hm?“ Ja- very very güsel, dieses Istanbul!

Rückfahrt zum Flughafen: die Stadtmauern, die aufs Meer blickend von dem erzählen, was sie in Jahrhunderten gesehen haben: heute sind es Fischflotten, wo es vor hunderten Jahren Segelschiffe der Sultane waren. Da, wo einst Geschosse landeten, sitzen heute türkische Großfamilien entlang der Mauern am Park zum Grillen. Berlin Tiergarten lässt grüßen! Die Mauern der alten Häuser in den Strassen der Stadt schauen neidisch zu ihren Nachbarn: hochmoderne Komplexe, übergroß, wie in Mad Max oder Future World. Und alles Tür an Tür, löchrige Mauer mit vergammeltem Putz neben glitzerndem Beweis von Industrie. Techno Park: wer bucht sich ein Hotel inmitten einer Einöde, die aussieht, als hätte man die Kriege von Star Wars hier gedreht??? Eine Megahand hält Das SAMSUNG Telefon hoch, die widerlichen Plattenbauten müssen die Behausungen der Arbeiter sein. Mein Geschenk von der Awardfeier am Vorabend- ein riesiger Blumenstrauss: Lilien, Levkojen, duftend wie ein genazer Parfumladen („You have done a great job, we all thank you vey much!“) erzeugt Kommunkitaion zwischen Fremden: die Damengruppe auf dem Weg nach München kommt, eine nach der anderen Freundin, schnuppern: Ich liebe weiße Blumen!, wie das duftet!“, „Hoffentlich überleben sie!“ … ja, hoffentlich! Überleben wird in jedem Fall der Eindruck Instanbuls- bunt gemischt wie Halva mit Nussmischung und Trockenfrüchten!

Fazit: Reisen inspiriert- auch wenn es für den Job ist!

It´s grotesque…

24 May

That sealed, unopened bottles with clean drinking water are collected at the „security check“ of airports, the drinking water is tossed out and that you can buy just the same bottles 2 meters further. How difficult can it be to differ drinking water from explosives??? How many people could quench their thirst with this water in areas without drinking water?

… That a plastic-bag-industry sells tons of plastic at the same „security check“ to allow you to take your lipstick on board. Why is lipstick wrapped in a plastic bag more safe than in a handbag without plastic???

It´s beautiful…

23 May

… that you more and more often can have concersations with people who consider certain things on our planet as groresque and do have the guts to express this !

It´s grotesque..

21 May

That despite to obvious reduction of CO2 during the involuntary flight-free-days due to the volcano they do not introduce one voluntary flight-free day per week! The world would work for sure (even better!!!), even if one could not fly on sundays. NO business is as important as fresh air to breathe for our children and ourselves.

Don´t you think?